Amazonebar

    Im Rahmen des landesweiten Projektes “Mehr Spaß mit Maß”, das vom Fonds Gesundes Österreich, Fonds Gesundes Vorarlberg und dem Land Vorarlberg finanziert wird, hat das Mädchenzentrum Amazone ein Konzept entwickelt, das verschiedene Maßnahmen zur Alkoholprävention bei Mädchen vorsieht.

    Mit einer mobilen und stationären, alkoholfreien Cocktailbar, die von Mädchen betrieben wird, sollte eine attraktive und trendige Alternative zur alkohol-dominierten Lokalszene  entstehen. Diese Bar, stationär im Mädchenzentrum Amazone integriert, soll aber auch als mobile Cocktailbar bei Jugendveranstaltungen verschiedensten Anforderungen gerecht werden. 

    Dem Amazone-Team war es sehr wichtig, dass dieses Projekt gemeinsam mit der Zielgruppe Mädchen von 14 bis 18 Jahren entwickelt wird. Die auftragnehmenden Architektinnen sollten bereit sein, sich nicht nur didaktischen Aufgaben zu stellen, sondern auch der Vorbild-Rolle bewusst zu sein, die sie als im technisch-kreativen Bereich berufstätige Frauen vertreten.

    Für die Entwicklung einer mobilen Bar wurden gemeinsam mit Mädchen Kreativworkshops durchgeführt und verschiedene Barkonzepte in Bregenz sowie die Anforderungen an eine mobile Amazone-Bar analysiert.

    Im Anschluss daran erfolgte die Entwicklung eines Innenraumkonzeptes für das Mädchencafé, in das sich die Bar integrieren lässt und das sich auch auf das neue grafisch entwickelte Erscheinungsbild der Amazone bezieht.

    In einer Umbauwoche legten die Mädchen selbst mit Hand an, schauten Handwerkern über die Schulter und erhielten einen Einblick in verschiedene Berufssparten.

    Katja Gögl und Heike Schlauch Bregenz