RaumGestalten, Architektur in der Schule, Wettbewerb Architekturstiftung Österreich Sommersemester 2004

    ... Gestaltungskompetenz als Lernziel  

    Wir konzentrieren uns auf die spielerische „Bearbeitung“ von Projekten mit Kindern und Jugendlichen auch im fächerübergreifenden Zusammenhang und der „Verarbeitung“ der daraus gewonnenen Informationen. 

    Mehrere Projektetappen bieten hierbei auf unterschiedliche Weise Gelegenheit, die eigene Lebensumwelt und die Kriterien, die sie bestimmen, kennen zu lernen. Räumliche Entdeckungen und architektonische Erfahrungen können anhand unterschiedlicher Medien gemacht werden: 

    Sprachlich – Beschreibungen, Erinnerungen; 2D – Zeichnungen; 3D – Modellbauten in verschiedenen Maßstäben ( Häuser-, Stadtmodelle); 1:1 - Vor Ort-Erfahrung, Exkursionen; sowie eine künstlerische Umsetzung. 

    Die vielschichtige Berührung mit der Welt des Raumes erweitert die Sinne und setzt kreative Kräfte frei. Das „Erleben“ von Raum fördert Feinfühligkeit, Genauigkeit und Differenzierung für die einen umgebenden „Dinge“. 

    Das Erlernen räumlicher Vorstellung über sinnliche Wahrnehmung und den „Instrumentarien“ von Architektur, bildet für uns einen Beitrag für eine nachhaltig attraktive Bildung. „Erfahrungen mit Raum“ sind nach unseren gemachten Erfahrungen eine wichtige Voraussetzung für das „Verstehen“ und dem aktiven „Gestalten“ der eigenen Lebenswelt.